IG

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Die Historie von IG reicht bis 1974 zurück. IG Markets ist an der Londoner Börse notiert und im FTSE 250 gelistet. Das Unternehmen ist finanzstark und verfügt über eine solide Position in dem Sektor. Dies ist die Voraussetzung für günstige Konditionen für Kunden und profitable Geschäfte für den Broker zur selben Zeitpunkt.
Min. Einzahlung 0 EUR
Handelbare Werte über 17.000
CFD
4.50 / 5
Forex
4.30 / 5
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IG im Brokervergleich - Unsere Erfahrung

IG gehört zu den größten und bekanntesten Brokern weltweit. Der Basiswertekatalog umfasst 17.000+ Titel. Im Angebot sind mehrere Handelsplattformen.  Welcher Tradertyp sollte mit IG Markets Erfahrungen machen? Wir durchleuchten das Unternehmen.

Regulierung und Hintergrund: Wer ist IG?

IG ist einer der ältesten und größten CFD Broker der Welt. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1974 zurück. Die IG Group ist an der Londoner Börse notiert und im FTSE 250 gelistet. Stand 2016 erzielte das Unternehmen mit mehr als 1400 Mitarbeitern einen Nettohandelsumsatz von 456,3 Millionen EUR. Weltweit betreibt die IG Group 17 Standorte. Nach Angaben des Unternehmens werden darüber 239.000 Kunden weltweit betreut. Über die Plattformen sind mehr als 17.000 Märkte handelbar.

IG startete 1974 als Spekulationsmöglichkeit für Gold. Später wurden Spread Betting, CFD Trading und weitere Leistungen eingeführt. Bereits 1998 führte IG eine Online Handelsplattform ein.

IG ist in verschiedenen Jurisdiktionen reguliert. In Deutschland gibt es die IG Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Dieses Unternehmen wird durch die Bafin beaufsichtigt und ist an die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen angebunden.

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Diese Entschädigungseinrichtung erstattet im Entschädigungsfall 90 % der Anlegerforderungen bis maximal 20.000 EUR. Zusätzlich besteht der Schutz der regulären Einlagensicherung: Der Broker verwahrt Kundengelder auf segregierten Konten bei lizenzierten Banken. Die IG Markets Einlagensicherung ist damit auf einem hohen Niveau.

Die IG Markets Limited mit Sitz in London wird durch die britische FCA beaufsichtigt. Weitere Lizenzen gibt es in Australien, der Schweiz, Südafrika, Singapur, Neuseeland, Dubai, Japan und den USA. Der aktuelle Markenname IG existiert in dieser Form seit dem Jahr 2012. Damals wurden die früheren Markennamen (unter anderem IG Markets und IG Index) zusammengefasst.

Werden die Konten in Großbritannien geführt, führt IG Markets keine Abgeltungsteuer ab.

In den vergangenen Jahren gab es mehrere Auszeichnungen. So fielen einige IG Markets Tests der Fachzeitschrift Focus Money im Jahr 2019 recht positiv aus. Ausgezeichnet wurde der Broker in verschiedenen Kategorien:

  • Fairste Service und Beratungsleistungen
  • Beste Technik
  • Top Produkt- und Leistungsangebot
  • Fairster CFD Broker
  • Fairstes Preis-Leistungsverhältnis
  • Höchste Sicherheit

Eine weitere Auszeichnung gab es beim 2019 Germany CFD und FX Report. Das Format zeichnete den Broker IG Markets als Gewinner in der Kategorie mobile Plattform/App aus.

IG erfahrungen schreenshot 1

Das Marktmodell: Market Making und – für wenige – DMA

Auffällig ist das ausgesprochen große  Produktangebot des Brokers. Es gibt CFDs auf zahlreiche Basiswerte. Dazu zählen Devisen, Indices, Anleihen, Aktien, Kryptowährungen, Rohstoffe und weitere Märkte. Darüber hinaus sind über IG auch echte Aktien handelbar. Der Broker bietet zudem den Handel mit Barrier Optionen und klassischen Optionen sowie mit speziellen Turbozertifikaten (Turbo 24 Trading) an.

IG verdient Geld primär mit den Spreads. Der Broker agiert im Handel überwiegend als Market Maker. Was bedeutet „überwiegend“? IG bietet für den Handel mit Aktien/Aktien CFDs ein DMA (Direct Market Access) Modell an. Dabei wird zu den tatsächlichen Kursen verschiedener Handelsplätze gehandelt. Im FX Handel gibt es mit Forex Direct ein STP/ECN Modell.

Anders als in der Vergangenheit bewirbt IG das Aktien DMA Trading nur noch sehr dezent und legt den Fokus klar auf den klassischen CFD Handel mit Market Making. Forex Direct ist seit Juli 2018 – laut Broker aufgrund regulatorischer Vorgaben – nur noch für  professionelle Kunden zugänglich.

Wir halten den Status als Market Maker im Fall von IG für unproblematisch. Dies gilt generell für alle Broker mit ausreichender Größe und starker eigener Marktposition. Bei diesen Brokern bieten STP/DMA Modelle unter Berücksichtigung aller Kosten nicht zwingend einen Vorteil.


4.90 / 5

Broker
des Monats

81% der Privatanleger verlieren Geld bei diesem Anbieter.
Min. Einzahlung 100 EUR
Handelbare Werte über 5000
Spreads (bspw.) EUR/USD: 0,6 Pips
DAX: 0,8 Punkte
Dow Jones: 1,5 Punkte

Das IG Konto: Keine Mindesteinzahlung

Was gibt es noch über  das Angebot zu wissen? Das IG Konto ist grundsätzlich kostenlos. Der Broker erhebt allerdings eine Inaktivitätsgebühr. Solche Entgelte sind bei vielen CFD Brokern üblich. Die Gebühr beträgt 14 EUR pro Monat. IG Markets erhebt die Gebühr nach 24 aufeinanderfolgenden Monaten ohne Handelsaktivität.

Das Eröffnen, Schließen und Halten einer Position wird ebenso als Handelsaktivität gewertet wie Dividendenzahlungen bei Aktienkonten. Wer mehrere Konten bei dem Broker führt, kann sich mit Aktivitäten auf einem Konto die Gebühr sparen. Die Inaktivitätsgebühr wird ausschließlich bestehendem Guthaben belastet. Das Konto kann durch die Gebühr nicht unter null fallen.

Wie sind Einzahlungen bei IG Markets möglich? Der Broker akzeptiert Kreditkarte (Visa & MasterCard), Banküberweisung und PayPal. Auch über mobile Apps (Google Pay und Android Pay) sind Einzahlungen möglich – dann allerdings ebenfalls mittels Kreditkarte oder PayPal. Wer mittels Banküberweisung einzahlt, überweist zugunsten eines deutschen Bankkontos. Einzahlungen mit den anderen Zahlungsdiensten werden über die Plattform angestoßen und sofort gutgeschrieben. Das Unternehmen  belastet keine Gebühren für Einzahlungen. Einen IG Bonus gibt es in Europa nicht  - eine Mindesteinzahlung allerdings auch nicht.

Basiswerte und Konditionen im FX und CFD Handel im IG Test

Der CFD Basiswertekatalog von IG umfasst insgesamt rund 17.000 Titel. Diese Basiswerte sind handelbar:

  • Aktien aus 24 Ländern
  • 37 Indices
  • Anleihen
  • ca. 80 FX Währungspaare
  • 13 Rohstoffe/Edelmetalle
  • 10 Kryptowährungen
  • weitere Märkte

Der Basiswertekatalog ist damit in Breite und Tiefe klar überdurchschnittlich. Erwähnenswert: Für Indices gibt es sowohl klassische Cashkontrakte als auch Future-basierte CFDs (bei IG als Forwards bezeichnet). So gibt es etwa für den Handel auf den DAX Kontrakte auf den klassischen FDAX und den Mini DAX. Einen Blick wert ist auch das Angebot an CFDs auf börsengehandelte Indexfonds (ETFs). Im Bereich der Kryptowährungen gibt es einzelne Cross Krypto Kontrakte. Darüber hinaus gibt es einen CFD auf den Crypto 10 Index. Dieser ermöglicht etwas breiter gestreute Investments in das Segment.

Besonderheiten im Basiswertekatalog: Turbo 24, Wochenendhandel und Optionen

IG erfahrungen schreenshot 2

Neben CFD Handel bietet IG weitere Handelsoptionen. Dazu zählen insbesondere die hauseigenen Turbo 24 Zertifikate, Barrier und Plain Vanilla Optionen sowie der Handel am Wochenende. Was hat es damit auf sich?

Die Turbo 24 Plattform ist eine hauseigene Plattform für den Handel mit Turbozertifikaten. Diese betreibt IG an fünf Tagen der Woche rund um die Uhr. Der Handel ist kommissionsfrei – die Gebühren sind im Preis der Zertifikate enthalten.

Auf der Plattform werden stündlich neue Turbozertifikate emittiert. Diese funktionieren so wie konventionelle Turbozertifikate. Der Preis eines Turbo 24 Produkts ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Marktpreis des Basiswerts und dem gewählten Knock-out Level. Emittiert werden die Zertifikate durch die in Frankfurt am Main ansässige Raydius GmbH. Diese inkludiert in den Emissionspreis eine Prämie.

Die Funktionsweise der Zertifikate ist sehr einfach. Ein Beispiel: Ein Basiswert notiert bei 100 EUR. Ein Anleger kauft ein Turbo 24 Zertifikat mit einer Knock-out Schwelle bei 90 EUR. Erreicht der Kurs des Basiswertes dieses Niveau, verfällt das Zertifikat wertlos.

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Durch die Differenz zwischen Basispreis (100 EUR) und Knock-out Schwelle (90 EUR) beträgt der Preis des Zertifikates 10 EUR zuzüglich des durch den Emittenten eingepreisten Aufschlags. Kommt es zu einem Anstieg des Kurses um zum Beispiel 10 %, steigt der Wert des Zertifikats auf 20 EUR (wiederum zuzüglich Aufschlag). Ein Kursanstieg von 10 % führt somit zu einem Gewinn in Höhe von 100 %. Dies ist auf den 1:10 Hebel zurückzuführen.

Was hat den Broker IG Markets bewogen, dieses Produkt zu entwickeln? Zum einen positioniert sich der Broker damit als Alternative zu börslich gehandelten Turbozertifikaten. Vor allem bei kleineren Ordervolumina fallen die Transaktionsentgelte klassischer Wertpapierbroker ins Gewicht. Auf außerbörsliche Sonderpreisaktionen können sich Hebelzertifikate Trader nicht immer durchgängig verlassen. Zumal im außerbörslichen Handel die Vorzüge der börslichen Kursfeststellung ohnehin entfallen.

Zum anderen könnte IG mit den Turbo 24 Zertifikaten eine für den deutschen Markt relevante Änderungen bei der Besteuerung antizipieren. Ab dem Jahr 2021 können Verluste aus Geschäften mit Derivaten voraussichtlich nur noch begrenzt mit Gewinnen verrechnet werden. Nach derzeitigem Stand könnten Zertifikate von dieser Begrenzung ausgenommen sein. Möglicherweise könnte sich dadurch ein Teil des CFD Handels in den Zertifikatebereich verschieben.

Optionen sind bei IG handelbar. Zur Wahl stehen Barrier Optionen und Vanilla Optionen. Vanilla Optionen sind klassische Optionen. Barrier Optionen sind mit einem Knock-out Level ausgestattet. Der Knock-out Level vereinfacht die Preisbildung der Optionen.

IG ermöglicht den Handel mit zahlreichen Basiswerten auch am Wochenende. Dies gilt insbesondere für FX Währungspaare und Indices. Diese Basiswerte sind am Wochenende handelbar:

  • DAX
  • FTSE100
  • Dow Jones
  • HS 50
  • GBP/USD, EUR/USD und USD/JPY.
  • Krypto-10 Index
  • Bitcoin, Ether, Ripple und Litecoin

Der Wochenendhandel läuft von 9:00 Uhr am Samstag bis 23:40 Uhr am Sonntag (MEZ) für Indices und von 9:00 Uhr am Samstag bis 21,40 EUR am Sonntag für FX Paare.

Der IG Wochenendhandel ist eine praktische, aber keinesfalls kostengünstige Option. Die Spreads fallen im Handel am Wochenende deutlich breiter aus als während der regulären Handelszeiten.

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Die Konditionen im Handel: Spreads und Kommissionen

Mit Ausnahme von Aktien CFDs ist der Handel kommissionsfrei. Das bedeutet zwangsläufig, dass IG Markets Gebühren in den Spreads einpreist.

Für Indices gibt der Broker lediglich einen Mindestspread an. Das bedeutet, dass dieser Spread zusätzlich zum Marktspread anfällt. So hoch fällt der Mindestspread (Brokerspread) in wichtigen Indices aus:

  • DAX: 1,2 Punkte
  • S&P 500: 0,40 Punkte
  • FTSE100: 1,0 Punkte
  • Dow Jones: 2,4 Punkte

Der Brokerspread bei IG liegt damit insbesondere im DAX bereits über dem Gesamtspread der günstigsten Broker für DAX CFDs. Gleichwohl sind die Geld-Brief-Spannen noch konkurrenzfähig.

Im FX Handel gibt IG Mindest- und Durchschnittsspreads an. Durchschnittliche Spreads werden zudem für unterschiedliche Zeiten des Tages angegeben.

So beträgt der minimale Spread im Euro/US-Dollar 0,6 Pips. Die durchschnittlichen Spreads gibt IG mit 1,13 Pips an. In der Zeit von 0:00 bis 21:00 Uhr beläuft sich der Spread demnach auf 0,86 Pips.

Im USD/GBP Währungspaar beläuft sich der minimale Spread auf 0,9 Pips. Im Durchschnitt fallen 2,51 Pips an – und durchschnittlich 1,83 Pips in der Zeit von 0:00 bis 21:00 Uhr.

Im GBP/USD beläuft sich der minimale Spread auf 0,9 Pips. Im Durchschnitt fallen 2,38 und von 0:00 bis 21:00 Uhr 1,84 Pips. an Die minimalen Spreads wichtiger Währungspaare Überblick:

  • EUR/USD: 0,60 Pips
  • AUD/USD: 0,60 Pips
  • EUR/GBP: 0,90 Pips
  • GBP/USD: 0,90 Pips

Wir haben die Spreads mit einer Stichprobe überprüft. Das Ergebnis ist in der Abbildungen unten zu sehen: Die Angaben des Brokers erscheinen zutreffend. Die Spreads liegen durchweg über den minimalen, aber unterhalb der durchschnittlichen Spannen.

IG erfahrungen schreenshot 3

Im Handel mit CFDs auf Rohstoffe gibt IG den minimalen Spread in Bezug auf einen bestimmten Kontraktwert an. So beläuft sich der minimale Spread im Handel mit Gold auf 0,03 USD – bezogen auf einen Kontraktwert von 100 USD. Im Silber CFD fallen bei 50 USD Kontraktwert 0,02 USD Spread an. Bei WTI US Öl beläuft sich die Spanne pro 10 US-Dollar Kontraktwert auf 0,028 USD.

Die Abbildung unten zeigt die Spreads unserer Stichprobe im IG Konto:

IG erfahrungen schreenshot 4

Aktien CFDs werden bei IG nach Angaben des Brokers zum „realem Marktpreis“ gehandelt. Dies bedeutet allerdings nicht, dass es sich um die Kurse einer großen Referenzbörse handelt. IG bezieht Kurse und Liquidität auch aus anderen Quellen wie zum Beispiel außerbörslichen MTFs.

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Die Höhe IG Markets Kosten bei Aktien CFDs richtet sich nach dem jeweiligen Land. Bei Aktien aus der Eurozone fällt eine Kommission in Höhe von 0,10 % (half-turn) an. Die Mindestgebühr bei online erteilten Orders beträgt 10 EUR. Bei telefonischen Orders fällt eine Mindestgebühr in Höhe von 25 EUR an.

Der Handel mit US Aktien kostet 0,02 USD pro Aktie bzw. mindestens 15 USD (mindestens 25 USD bei Orders via Telefon).

Wir haben einen Blick auf die Spreads geworfen. Die Aussage des Brokers bzgl. des „realen Marktpreises“ scheint realistisch zu sein:

IG erfahrungen schreenshot 5

Im Handel mit Kryptowährungen wiederum gibt IG ausschließlich einen minimalen Spread an. Dieser beträgt bei Bitcoin 36 USD, bei Bitcoin Cash 2 USD. Bei Ethereum (bzw. Ether) fallen 1,2 USD und bei Ripple (XRP) 0,0036 USD an. In unserer Stichprobe lagen die Spreads der genannten Kryptowährungen überwiegend auf dem Mindestniveau.

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Bei allen vorgenannten CFDs handelt es sich um Kassa CFDs. Hier fallen Finanzierungskosten an. Alternativ dazu bietet IG auch CFDs auf Futures an. Das Prinzip: Der minimale Spread fällt breiter aus, dafür sind darin die Finanzierungskosten bereits enthalten. Diese CFDs auf Futures eignen sich insbesondere für längerfristige Positionen.

Die Spreads wichtiger Future CFDs:

  • DAX: 6,0 Punkte
  • Dow Jones: 6,0 Punkte
  • FTSE100: 4,0 Punkte

Besonderheiten: Forex Direct nur noch für Profis

Vor allem Fortgeschrittene und Profis die mit IG Markets Erfahrungen machen möchten suchen häufig nach DMA Handel und der Forex Direct Plattform.

Zur Forex Direct Plattform: Diese ist seit dem 2. Juli 2018 aufgrund regulatorischer Maßnahmen nicht mehr für Privatanleger verfügbar. Um über die Plattform zu handeln, muss ein professionelles Konto eingerichtet werden. Für dieses gilt dann unter anderem der Ausschluss von Nachschusspflichten nicht.

Forex Direct bietet DMA Ausführung mit voller Markttiefe und Zugriff auf die Liquidität verschiedener großer Banken. Teilnehmer des Netzwerks können als Market Maker agieren und Liquidität sowohl anbieten als auch nachfragen. Bei Forex Direct gibt es keinen Brokerspread. Stattdessen fällt eine Kommission an. Diese beginnt bei sehr großen Volumina bei 1 USD pro Standardlot. Der durchschnittliche Forex Direct Spread im Euro/US-Dollar beläuft sich den Angaben des Brokers zufolge auf 0,65 Pips. Damit ist diese Plattform für professionelle Trader mit hohem Volumen ausgesprochen kostengünstig.

Auch im Aktienhandel gibt es eine DMA Lösung. Die Kurse stammen von Börsen, MTFs und aus anderen Quellen. IG leitet alle Kosten an die Anleger weiter. Dazu zählen auch Gebühren für Datenfeeds. Aktien DMA scheint in den Überlegungen von IG nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen.

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Die IG Kosten im Vergleich mit der Konkurrenz

Die IG Markets Gebühren sind insgesamt wettbewerbsfähig. Es gibt nur relativ wenige Broker, die niedrigere Gesamtkosten bieten. In Kombination mit den weiteren Bestandteilen des Angebots (Regulierung, Einlagensicherung, Handelsplattform etc.) erscheint das Angebot deshalb gut. Ein Highlight sind die „angelsächsischen“ Kommissionen im Handel mit US Aktien CFDs. Unverständlich ist hier allerdings die hohe Mindestgebühr.

Handelsplattformen, Trading Signale und weitere Extras

Kunden von IG können zwischen der hauseigenen Handelsplattform und Plattformen von Drittanbietern wählen. Insgesamt ist das technische Niveau des Brokers höher als im Branchendurchschnitt.

Zu den Features gehören Watchlisten, Preisalarme, ein Chartingtool und weitere Features. Es gibt verschiedene Ordertypen: Limit, Stop, Market, Trailing Stop und garantierte Stopps.

Die hauseigene Plattform gibt es webbasiert sowie als mobile App und Tablet. Diese Plattform steht allen Nutzern kostenfrei zur Verfügung. Gebühren fallen lediglich für den optionalen Bezug von Aktien und Level II Kursen an. Über die Plattform können CFDs und echte Aktien gehandelt werden. In den mobilen Varianten stehen nicht zwingend alle Märkte zur Verfügung.

Garantierte Stop Loss Orders sind einen Blick wert. IG bietet diese bereits seit längerer Zeit an. Bei einer garantierten Stop Loss Order gewährleistet der Broker die Glattstellung einer Position zum gewünschten Kurs. Darüber hinausgehende Verluste durch Gaps, Slippage etc. sind so ausgeschlossen. Für die Einrichtung einer garantierten Stop Order verlangt IG einen mitunter erheblichen Aufschlag auf den regulären Spread.

Die Handelsplattform ist insgesamt einfach gehalten. Im Orderticket gibt es allerdings einige Details. Wer eine Market Order erteilen möchte, klickt auf „Handel“. Für eine Stop Order wird der Reiter „Order“ ausgewählt. Alternativ zu einer Order ist es möglich, einen Kursalarm über das Orderticket festzulegen. Stop Loss und Take Profit können über den Abstand in Punkten oder den Profit in US-Dollar festgelegt werden. Erklärungsbedürftig ist möglicherweise der Begriff der Force Open Order.

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Diese Order Variante steht alternativ zu Option „Verrechnung“ zur Verfügung. Wer bereits eine Position in einem Markt besitzt und eine gegenläufigen Position eröffnet, unterbindet mit der Auswahl von „Force Open“ die Verrechnung. Hedging ist über die IG Markets Plattform somit möglich.

Neben der hauseigenen Handelsplattform bietet IG mit Pro Realtime und MetaTrader4 auch externe Software an. Die L2Dealer Plattform richtet sich an Profis und ermöglicht den DMA Handel.

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Technische Analyse bei IG: Die Möglichkeiten

Die hauseigene Plattform bietet die wichtigsten Chartingfunktionen wie verschiedene Chartvarianten, Zeichenwerkzeuge und Indikatoren. Mehr Möglichkeiten bietet Pro Realtime.

Pro Realtime ist ein browserbasiertes, professionelles Chartingpaket. Zum Funktionsumfang gehören unter anderem mehr als 100 technische Indikatoren, zahlreiche Zeichenwerkzeuge, Alarme, Trendanalysen, Marktscanner und automatisierter Handel. Pro Realtime steht für alle Basiswerte im CFD Handel zur Verfügung. Es gibt verschiedene Alternativen: Market, Limit, Stop, Trailing Stop, Market if Touched, OCO und One Enables The Other.

Die Nutzung von Pro Realtime kostet 30 EUR pro Monat. Die Gebühr wird jeweils letzten Tags Kalendermonats berechnet. Die Gebühr entfällt ab mindestens vier Trades innerhalb eines Kalendermonats. Trader müssen kein langfristiges Abonnement abschließen. Die Pro Realtime Option lässt sich jederzeit in der Plattform aktivieren und deaktivieren.

Auch Meter Trader enthält ein Chartingtool mit allen wesentlichen Funktionen wie Zeichenwerkzeuge und Indikatorenbibliothek.

IG Markets und automatisierte Handelssysteme

Automatisierter Handel ist über MetaTrader und Pro Realtime möglich. MetaTrader bietet mit Expert Advisors ausgereifte Lösungen für die Entwicklung und den Einsatz von Trading Robots. Diese werden auf Basis der Programmiersprache MQL4 entwickelt bzw. als fertige Skripte importiert.

Extras: Handelssignale und mehr

Die Handelsplattformen bieten einige Extras. Dazu gehören zum Beispiel – in der hauseigenen Plattform – Reuters News Streaming und Autochartist. Pro Realtime bietet einen Marktscanner und Trendanalysen.

Neben der Handelsplattform gibt es einige weitere Dienste, die der IG Markets Broker seinen Kunden zur Verfügung stellt. Dazu zählen insbesondere Tradingsignale. Für diese gibt es in der Plattform einen eigenen Bereich. Dort werden die Richtung der Prognose, dass Zeitfenster und der Anbieter des Handelssignals angezeigt. Es gibt fundamentale und technische Handelssignale.

Alle Signale stammen von zwei Anbietern: Autochartist und PIA First. Autochartist ist eine Mustererkennungstechnologie und damit eine Art technischer Marktscanner. Märkte werden über verschiedene Zeitfenster hinweg auf aussagekräftige Chartformationen hin untersucht. Bei PIA First handelt es sich dagegen um einen klassischen Handelssignaldienst. Diesen gibt es laut der Darstellung auf der IG Homepage seit mehr als 45 Jahren. Zu den Signalen gehören Analysen, konkret umsetzbare Handelsstrategien und Kommentare zu Marktbewegungen.

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Ausbildungsangebote im Test 

Wie steht es um das Ausbildungsangebot bei IG Markets? Hier schneidet der Broker relativ gut ab. Es gibt ein ernstgemeintes Angebot im Bereich Wissensvermittlung.

Mit der IG Akademie wurde ein großes Ausbildungsangebot ins Leben gerufen. Hier gibt es Onlinekurse mit Basis- und Spezialwissen sowie Live Trading Webinare. Letztere thematisieren das Marktgeschehen. Die Webinare gibt es in sehr kurzen Abständen. Das Lehrangebot steht über die IG Akademie App auch mobil zur Verfügung.

Darüber hinaus gibt es Wissensartikel zu Strategien und Grundlagen, Trading Podcasts, einen Wirtschaftskalender und ein Trading Glossar. Außerdem gibt es ein Trade Analysetool. Dieses durchsucht Handelsdaten des eigenen Kontos und soll so Fehler minimieren und die Performance verbessern. Das Tool verschafft einen Überblick über die Handelshistorie und stellt so erfolgreiche den weniger erfolgreichen Trades gegenüber. Mithilfe der Analyse sollen Trader typische Fehler erkennen und diese in Zukunft vermeiden.

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Der Kundenservice: Zwei Qualitätslevel

IG betreibt einen deutschsprachigen Kundenservice. Dieser ist via E-Mail und Telefon erreichbar. Die Geschäftszeiten: montags bis freitags von 8:15 bis 20:15 Uhr. Die Reaktionszeiten im Kundenservice sind kurz, die Agenten durchweg gut geschult.

Zusätzlich gibt es den sogenannten Premium Handelsservice. Dieser ist auf Einladung verfügbar und beinhaltet unter anderem einen erweiterten, priorisierten Kundenservice. Kunden im Premium Handelsservice wird ein individueller Betreuer zugeordnet. Diese setzen sich IG zufolge mit den Tradingaktivitäten des Kunden auseinander und sollen so bestmöglich unterstützen können. Ob dies zu größeren Erfolgen im Handel führt, konnten wir im Rahmen unserer Recherchen allerdings nicht herausfinden.

Sicher ist jedoch, was IG in Bezug auf den Premium Handelsservice verspricht. Demnach sollen 90 % der Anrufe auf diesem Level innerhalb von 6 Sekunden beantwortet werden. Entsprechend eingestufte Kunden erhalten Einladungen zu speziellen Kundenveranstaltungen wie Network Events und können an besonderen Fortbildungsseminaren teilnehmen.

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Unsere IG Erfahrungen und Fazit

Unser Fazit im IG Markets Test: Der Broker ist eine gute Adresse. IG Markets überzeugt zum einen durch die Historie und den Status Quo des Unternehmens. Die Historie des Brokers reicht bis 1974 zurück. IG Markets ist an der Londoner Börse notiert und im FTSE 250 gelistet. Das Unternehmen ist finanzstark und verfügt über eine solide, eigene Position in dem Sektor. Dies ist die Voraussetzung für günstige Konditionen für Kunden und profitable Geschäfte für den Broker zur selben Zeitpunkt.

Im  Hinblick auf Regulierung und Einlagensicherung bleiben keine Fragen offen. Sehr gut ist das Handelsangebot an verfügbaren Basiswerten. Neben FX, Metallen und Indices gehören auch Aktien, Kryptowährungen, Anleihen und weitere Märkte zum Programm. Die Spreads in den meisten wichtigen Märkten sind konkurrenzfähig. Wer im FX Handel besonders niedrige Kosten benötigt, kann als professioneller Händler mit FX Direct ein besonders anspruchsvolles Angebot nutzen.

Alle Kunden des Brokers haben die Auswahl aus mehreren Handelsplattformen. Neben der hauseigenen Basisplattform stehen auch MetaTrader und Pro Realtime zur Verfügung. Die monatliche Gebühr für Pro Realtime (30 EUR) entfällt bereits ab vier Trades pro Monat. Dieses Entgelt ist damit ebenso kaum relevant wie die erst nach zwei Jahren fällige Inaktivitätsgebühr (14 EUR pro Monat).

IG Markets ist eine gute Adresse für alle aktiven Trader, die eine große Auswahl an Basiswerten zu guten Konditionen handeln möchten und dabei einen etablierten und stabilen Broker zu schätzen wissen. Wer neben CFDs auch Turbozertifikate und/oder Optionen handeln möchte, ist bei den Briten ohnehin gut bedient.

IG Markets Demo: Unbegrenzt testen

Wer zunächst unverbindlich testen möchte, kann ein IG Markets Demokonto nutzen. Dieses „befüllt“ der Broker mit 30.000 EUR virtuellem Kapital. Wer ein Demokonto eingerichtet hat, muss zunächst die gewünschte Plattform öffnen. Es gibt jeweils eigene Plattformen für CFD Trading, Turbo 24 Handel und den Optionshandel. Direkt nach der Einrichtung des Kontos sind Trades mit virtuellem Kapital möglich. Das Demokonto steht grundsätzlich für einen unbegrenzten Zeitraum zur Verfügung. Bei längerer Inaktivität ist jedoch eine Löschung möglich. Positiv: Da es keine IG Mindesteinlage gibt, lässt sich der Start mit Echtgeld auch mit kleinem Budget an die IG Demo anschließen.

IG Erfahrungen - Checkliste
  • Deuschsprachiger Kundenservice
  • Kontoeröffnung online möglich
  • MetaTrader 4
  • MetaTrader 5
  • MetaTrader iOS App
  • eigene Desktop Software
  • eigene mobile Software
  • Social Trading möglich
  • Telefonische Orderannahme oder -änderung
  • garantierte Stop Loss Orders
  • Rabatte für Vieltrader
  • Programmierhilfen für Auto Trading
  • Demo Konto zeitlich uneingeschränkt
  • Kostenlose Webinare (DE)
  • Daytrading
  • Scalping
  • Banküberweisung
  • Kreditkarten
  • PayPal
  • Sofortüberweisung
  • Skrill
Lizenz und Kontakte
Regulierung
BaFin (Registernummer 148759)
Offizielle Website
Postanschrift
IG Europe GmbH, Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt, Deutschland
Support-Telefon
0800 664 8454
Support-Email
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