Aktien sind aus verschiedenen Gründen ein gutes Investment. Doch welche Aktien sollten Anleger kaufen?

Aktien kaufen – aber welche?

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Der Aktienkauf liegt im Trend: Immer mehr Anleger suchen nach Alternativen zu Nullzinsanlagen wie Festgeld, Lebensversicherungen und Co. Auch die Angst vor einer steigenden Inflationsrate treibt viele Investoren in den Aktienmarkt. Durch die gesunkenen Preise für Brokerage können auch Kleinanleger Aktien online handeln.

Für Einsteiger ist das Angebot oft unüberschaubar. Es gibt Tausende von Aktien weltweit. Deshalb stellen sich viele Fragen. Technologieaktien oder Old Economy? SmallCap, MidCap oder LargeCap? Eher Industrieländer oder Emerging Markets? Fundamental günstig bewertete Aktien oder Hotstocks mit hohem Momentum? Die Liste dieser Fragen ließe sich noch lange fortsetzen.

Wichtig ist für Privatanleger in jedem Fall eine breite Streuung des eigenen Portfolios. Diversifikation ist das oberste Gebot. Durch ausreichende Streuung werden unsystematische Risiken minimiert.

Was sind unsystematische Risiken? Ein Beispiel dafür ist der prominente Fall Wirecard. Das Unternehmen war in einem Betrugsfall verwickelt. Die Aktie verlor nahezu 100 % an Wert. Wer sein gesamtes Geld in die Wirecard Aktie investiert hätte, hätte somit ein Totalschaden erlitten.

Die breite Streuung dient dazu, die Kosten solcher Totalschäden zu minimieren. Es ist nie auszuschließen, dass einzelne Aktien extrem stark an Wert verlieren. Dabei kann es verschiedene Gründe geben – Betrugsfälle wie bei Wirecard oder einstmals Enron sind nur einer davon.

Während unsystematische Risiken die Risiken einzelner Unternehmen beschreiben, beschreiben systematische Risiken das Risiko des Gesamtmarktes. Dieser kann selbstredend ebenfalls Verluste erleiden. Zuletzt deutlich wurde dies im Zuge der Coronakrise im Frühjahr 2020.

Der Vergleich von Wirecard und der Coronakrise eignet sich gut zur Erklärung von systematischem und unsystematischem Risiko. Wirecard wird voraussichtlich nie wieder nennenswert an Wert gewinnen. Die Aktionäre werden aus der Insolvenzmasse zuletzt (also meistens gar nicht) entschädigt. Wer zur falschen Zeit in der Aktie investiert war, hat das Investment wahrscheinlich weitgehend verloren.

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Wer direkt vor der Coronakrise im gesamten Aktienmarkt investiert war, hat ebenfalls einen Verlust erlitten. Dieser fiel ähnlich groß aus wie andere deutliche Kursrückgänge der Vergangenheit. Anders als im Fall Wirecard hat sich das Investment jedoch wieder erholt. Ein Grund dafür ist die weitreichende Diversifikation. Auch wenn im Zuge der Krise einige Unternehmen vielleicht insolvent werden, wird die Masse der Unternehmen auch nach der Krise wieder gute Geschäfte machen.

Welche Aktien kaufen? Diese Frage stellt sich für Anleger somit nur bedingt. Es geht nicht darum, die besten Aktien der Zukunft aus der Vielzahl der Titel herauszufiltern. Ebenso geht es nicht darum, jeder gerade aktuellen Aktienkauf-Empfehlung hinterher zu laufen.

Natürlich kann es sich unter der Nebenbedingung der Diversifikation durchaus lohnen, gezielt in einzelne Aktien zu investieren. Insgesamt sollte das Portfolio jedoch stets breit gestreut sein.

Diversifiziertes investieren in Aktien bedeutet, breit aufgestellt in den Markt zu investieren. Anleger setzen dabei idealerweise auf Aktien aus vielen unterschiedlichen Ländern und Regionen. Im Portfolio sollten unterschiedliche Branchen vertreten sein.

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Beim Aktienkauf sollten sich Anleger des Risikos des Home Bias (Heimatmarktneigung) bewusst sein. Viele Anleger kaufen verstärkt Aktien aus ihrem Heimatland, da sie diese Titel kennen. Im Sinne der Diversifikation ist es jedoch besser, über die Landesgrenzen hinweg zu investieren.

Eine weitere Frage beim Investieren in Aktien betrifft die langfristige Strategie. Hier gibt es zwei grundsätzliche Varianten. Beim Buy & Hold Ansatz werden Aktien gekauft und langfristig gehalten. Die Marktentwicklung spielt dabei keine Rolle. Verschiedene Statistiken wie zum Beispiel das DAX Renditedreieck belegen, dass Aktien in der Vergangenheit langfristig eine gute Rendite einbrachten. Hier gilt: Je länger ein Investment gehalten wird, desto größer die Chance auf einen Gewinn.

Alternativ zu diesem Ansatz können Anleger Aktien kaufen und abhängig von der Marktentwicklung auch wieder verkaufen. Bei diesem Ansatz wird versucht, durch die Ausnutzung von Marktbewegungen eine Überrendite zu erzielen.

Aktien kaufen für Anfänger: Wie wird der Markt bewertet?

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Mitunter sind Aktien für Anfänger mit vielen Fragen verbunden. Insbesondere die Gründe für Kursentwicklungen und Vorgehensweisen bei der Auswahl von Aktien gehören nicht zum Standardrepertoire. Wer keinen reinen Buy & Hold Ansatz erfolgt, sollte sich mit diesen Sachverhalten auseinandersetzen.

Was bewegt Aktien? Warum verändern sich die Kurse jeden Tag? Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen. Zum einen spielt die gesamtwirtschaftliche Lage (das sogenannte makroökonomische Umfeld) eine wichtige Rolle. Dazu zählen insbesondere Konjunktur und Zinsen.

Eine gute Konjunktur führt zu steigenden Unternehmensgewinnen und damit auch steigenden Aktienkursen. So lässt sich ein starker Zusammenhang zwischen dem BIP Wachstum eines Landes und der Entwicklung seines Aktienmarktes nachweisen.

Auch das Zinsniveau ist wichtig. Je niedriger die Zinsen, desto attraktiver sind Aktien. Dies ist vielen Einsteigern bereits bekannt: Das dauerhaft niedrige Zinsniveau ist häufig der Grund für einen Aktienkauf.

Wichtig zu verstehen: An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Gewinne und Dividenden aus der Vergangenheit sind für den Kurs nicht wichtig. Wer die Bewegungen von Aktien verstehen möchte, muss einen Blick auf die zukünftigen Erwartungen der Marktteilnehmer richten.

Neben Fundamentaldaten spielt auch die Psychologie eine wichtige Rolle. Angst und Gier sind treibende Kräfte am Aktienmarkt. Daraus erwachsen für Anleger Chancen. In Haussezeiten übertreiben die Kurse nach oben, nach einem Crash übertreiben sie nach unten. Wer dies auszunutzen vermag, kann Gewinne erzielen.

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Aktien neigen zu Kurssteigerungen, wenn Erwartungen übertroffen werden. Veröffentlicht ein Unternehmen etwa überraschend positive Quartalsdaten, rechnen die Anleger auch für die Folgequartale mit besseren Ergebnissen. Dies führt dann häufig zu einem Anstieg des Aktienkurses.

Wie gelingt es, aus der Vielzahl der Aktien einen aussichtsreichen Wert herauszufiltern? Wer hin und wieder Aktien Empfehlungen liest, erkennt verschiedene Argumentationsmuster. Die Argumentation für den Einstieg in eine Aktie kann fundamental oder technisch orientiert sein.

Die Fundamentalanalyse beschäftigt sich mit den Geschäftsdaten eines Unternehmens. Hier geht es um Umsatz- und Gewinnentwicklung, Cashflow, Margen, Dividendenpolitik und ähnliche Aspekte. Jede Entwicklung in Bezug auf ein Unternehmen wird durch den Markt daraufhin untersucht, wie sie sich auf die Fundamentaldaten auswirkt.

Fundamentalanalysen sind für Privatanleger recht schwierig. Dazu müssen Bilanzen studiert, Geschäftsberichte gelesen und die Nachrichten verfolgt werden. Sehr viel einfacher ist die technische Analyse.

Die Technische Analyse interessiert sich nicht für Gewinne, Umsatz und Prognosen. Sie geht vielmehr davon aus, dass alle relevanten Informationen bereits im Kurs enthalten sind. Deshalb betrachtet die technische Analyse ausschließlich den Kurs einer Aktie. Sehr häufig basiert eine in einschlägigen Medien veröffentlichte Aktien Kaufempfehlung auf der technischen Analyse.

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Worum geht es also? Die Technische Analyse geht davon aus, dass Kurse sich in Trends bewegen. Gleichzeitig unterstellt diese Disziplin, dass sich ein einmal bestehender Trend mit einer recht großen Wahrscheinlichkeit fortsetzt. Die Prämisse der technischen Analyse lautet deshalb: The Trend is your friend.

Was ist die Konsequenz? Bewegt sich eine Aktie in einem starken Aufwärtstrend, gilt dies unter technischer Analysten als Kaufsignal. Verstärkt wird dieses Kaufsignal, wenn der Kurs einer Aktie bestimmte Marken durchbricht. Dabei kann es sich zum Beispiel um frühere Hochs handeln. Dies gilt als Signal dafür, dass der Markt weiter nach oben läuft.

Zur technischen Analyse gehört eine Vielzahl von Werkzeugen. Dies beginnt bei Trendlinien, die in den Chart eingezeichnet werden. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl von Indikatoren. Diese werden häufig sogar von institutionellen Investoren genutzt. Ein prominentes Beispiel dafür ist die 200 Tage Linie. Dies ist ein gleitender Durchschnitt des Kurses. Durchbricht der Markt die 200 Tage Linie nach unten, verkaufen viele institutionelle Anleger ihre Bestände.

Dies ist ein wesentlicher Vorteil der technischen Analyse: Sie liefert klare Ein- und Ausstiegssignale. Anleger erhalten eine Richtlinie dafür, wann Aktien verkauft werden sollten. Natürlich kennt auch kein technischer Analyst die tatsächliche zukünftige Kursentwicklung. Es geht um Erfahrungswerte.

Ein Vorteil der technischen Analyse ist die relativ einfache Anwendung. Was Anleger dazu benötigen, stellen Broker meistens kostenlos zur Verfügung. Wichtig sind zum Beispiel Chartingtools und Indikatoren.

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Mithilfe der Technischen Analyse lassen sich sehr leicht Handelsstrategien für Aktien entwickeln. Manche Anleger kaufen Titel mit hohem Momentum, andere werden bei neuen Hochs mit großer Dynamik aufmerksam. Wieder andere handeln antizyklisch und kaufen, wenn sich eine Aktie im unteren Bereich eines intakten Aufwärtstrends befindet oder sogar sehr stark gefallen ist.

Wer eine Buy & Hold Strategie einsetzt, muss sich weder um die Technische- noch um die Fundamentalanalyse kümmern. Hier gilt es, zu kaufen und zu warten. Langfristig – so jedenfalls Theorie und Studienlage – sollte sich ein attraktives Ergebnis einstellen. Anleger können allerdings den Einstieg auf mehrere Zeitpunkte verteilen. Dadurch sinkt das Risiko, ausgerechnet zur falschen Zeit in den Markt einzusteigen.

Investoren können einzelne Aktien handeln. Alternativ dazu bieten sich börsegehandelte Indexfonds (ETFs) und Zertifikate für den Einstieg in den Markt an. Zertifikate und (mit Abstrichen) ETFs bieten zum Teil strukturierte Möglichkeiten für einen Aktienkauf. Bei einem Discountzertifikat etwa erwerben Anleger den Markt mit einem Abschlag. Dies reduziert das Verlustrisiko. Im Gegenzug sind die Gewinne nach oben begrenzt. Discountzertifikate gibt es für den Gesamtmarkt ebenso wie für Einzelaktien.

Wie funktionieren Aktien und warum sollten Anleger Aktien kaufen?

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Eine Aktie ist kein Finanzprodukt, sondern ein Anteil an einem Unternehmen. Wer eine Aktie kauft, ist an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt. Aktionäre besitzen Anspruch auf eine Beteiligung an Gewinnen (Dividende) und profitieren von Kurssteigerungen. Umgekehrt tragen Aktionäre das Risiko von Kursverlusten bis hin zum Totalverlust.

Aktien sind Eigenkapital. Emittiert ein Unternehmen eine Aktie im Wert von 100 EUR, zahlt der Käufer der Aktie diese 100 EUR an das Unternehmen. Das Unternehmen bilanziert diese 100 EUR unter Eigenkapital. Für das Geld besteht für das Unternehmen keine Rückzahlungspflicht wie bei einem Kredit. Auch fallen keine Zinsen an. Dafür besitzt der Aktionär nun Mitsprachrechte auf der Hauptversammlung und Ansprüche auf eine Gewinnbeteiligung.

Wenn Anleger in Aktien investieren, erfolgt dies zumeist über eine Börse. Das bedeutet, dass die Aktie von einem Vorbesitzer gekauft wird. Dieser erhält dann den Kaufpreis -  und nicht das Unternehmen selbst. An der Börse wird der Preis der Unternehmensbeteiligungen durch Angebot und Nachfrage ermittelt.

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Aktien sind Sachwerte. Dies ist sehr wichtig im Hinblick auf mögliche Inflationsrisiken. Wer zum Beispiel 10.000 EUR auf einem Festgeldkonto zu 1 % Zinsen anlegt, verliert bei 2 % Inflation Geld. Die Verzinsung reicht nicht aus, um den Kaufkraftverlust auszugleichen.

Sachwerte gelten als inflationssicher. Der Grund: Unternehmen operieren im laufenden Wirtschaftsumfeld. In inflationären Zeiten können Unternehmen die Preise erhöhen. Dadurch steigen die Gewinne ähnlich stark wie die Inflation oder sogar noch stärker. Aktionäre erleiden deshalb seltener einen Kaufkraftverlust durch Inflation als Käufer von Staatsanleihen, Festgeldanleger etc.

Langfristig bieten Aktien sehr interessante Renditeperspektiven. Dies belegen zahlreiche Studien unterschiedlicher Akteure. Die Studien beginnen zum Teil im 19. Jahrhundert und legen nahe, dass Aktien langfristig die ertragreichste Anlageklasse sind. Wer im Jahr 1900 in deutsche (oder amerikanische, britische...) Aktien investierte, besitzt heute ein Vermögen. Wer zum selben Zeitpunkt in Staatsanleihen investierte, erlitt zumindest in Deutschland einen Totalausfall.

Ein Grund dafür ist die Beteiligung der Aktionäre am allgemeinen technischen Fortschritt. Immer wieder wird die Welt durch Erfindungen bereichert. Diese Erfindungen werden durch Unternehmen eingesetzt, um Produkte zu entwickeln, Umsätze zu erzielen und Gewinne zu erwirtschaften. Eine solche Beteiligung bieten Anleihen und Festgeld nicht.

Seit Anleger Aktien online kaufen können, sind die Kosten deutlich gesunken. Dies gilt für den Kauf ebenso wie für die Gebühren beim Aktienverkauf. Neben den Kosten gibt es durch Online Brokerage eine weitere wesentliche Entwicklung. Anleger können heute Aktien aus zahlreichen Ländern kaufen. Dadurch wird das Portfolio unabhängiger von speziell deutschen, europäischen oder westlichen Problemen. Ein Beispiel dafür ist die Demographie.

In Deutschland und Europa wird die wirtschaftliche Aktivität in den nächsten Jahrzehnten durch alternde Gesellschaften geprägt sein. Dies wirkt sich auf Konsum, Innovationskraft und viele weitere ökonomische Aspekte aus. In anderen Gesellschaften wie Asien oder Südamerika wächst dagegen eine junge, zunehmend kaufkräftige Mittelschicht heran.

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Aktien kaufen: So geht es

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Steht einmal fest, was ins Portfolio soll, ist Aktien Kaufen für Anfänger genauso einfach wie Profis. Der Weg an den Aktienmarkt führt über die Ordermaske des Brokers. Dabei spielt es keine Rolle, ob Anleger über den Onlinebroker einer Sparkasse Aktien kaufen oder einen anderen Anbieter. Die grundlegenden Funktionen sind immer gleich.

Jede Aktie hat eine eindeutige Nummer: Die ISIN (International Securities Identification Number). Wer eine bestimmte Aktie sucht, gibt diese ISIN in die Suchmaske des Brokers ein. Anschließend sollte die gewünschte Aktie in der Liste erscheinen. Im Nächsten Schritt wird ein Börsenplatz ausgewählt. Für deutsche Aktien ist dies häufig Xetra, weil hier die Liquidität am höchsten ist. Anschließend geben Anleger die Stückzahl ein.

Nun wird der gewünschte Ordertyp festgelegt. Anleger sollten stets mit einem Limit in den Markt gehen. Bei einer Kauforder gibt das Limit den maximalen Kurs an, zu dem die Order ausgeführt werden darf. Ein Kurswert darüber ist nicht zulässig. So schützen sich Anleger vor Ausführungen zu überhöhten Kursen.

Schon bei der Aufgabe einer Order kann (jedenfalls bei meisten Brokern) ein Stop Loss festgelegt werden. Dies ist ein Kurswert unterhalb des aktuellen Kurses. Wird dieser Kurs zu irgendeinem Zeitpunkt erreicht, wird die Aktie automatisch verkauft. Dadurch werden Verluste begrenzt. Ebenso möglich ist ein Take Profit. Dies ist ein Kurswert oberhalb des aktuellen Kurses. Wird dieser Kurs erreicht, wird die Order automatisch (dann mit Gewinn) verkauft.

Im Nachgang der Order erscheint die Aktie im Depot. Der Kaufbetrag inklusive Transaktionskosten wird vom Verrechnungskonto abgebucht. Die Transaktionskosten werden auf den Einstandskurs umgelegt. Dieser Einstandswert ist aus steuerlichen Gründen wichtig. Kursgewinne werden auf Basis des Einstandswertes berechnet.

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Um die Steuer müssen sich Anleger nur wenig Gedanken machen. Bei deutschen Brokern wird die Abgeltungssteuer (25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag) direkt durch den Broker einbehalten.

Aktien verkaufen funktioniert im Grunde genauso wie Aktien kaufen. Anleger wählen  einen Titel aus dem Depot aus und öffnen die Ordermaske. Dort wird festgelegt, ob alle Stücke im Depot oder nur ein Teil davon verkauft werden sollen. Auch beim Verkauf bietet sich ein Limit an. Dieses schützt vor Ausführungen zu unerwünscht niedrigen Kursen.

Was kostet es, Aktien zu kaufen? Welche Gebühren beim Aktienverkauf sind üblich? Die meisten Broker verlangen für Kauf und Verkauf jeweils dieselbe Gebühr. Bei günstigen Brokern liegt diese inklusive aller Bestandteile und Fremdkosten unter 10 EUR. Für Kauf und Verkauf zusammen werden somit weniger als 20 EUR fällig.